Hammer Gel - Wirkt länger, schmeckt besser, kostet weniger
Kontakt  Impressum

Ausrüstung

Laufschuh-Wiki - Nike Air Streak

Zehn Jahre Nike Air Streak - Der Rückblick

Mitte der 90er Jahre feierte mit dem Nike Air Streak ein Laufschuh Premiere, der im darauffolgenden Jahrzehnt in seinen verschiedenen Modellvarianten an so vielen sportlichen Erfolgen auf den Laufstrecken rund um den Globus beteiligt war, wie kein anderer Schuh.
Olympiasiege und Weltmeisterschaften wurden damit gewonnen, Weltrekorde aufgestellt und zahllose persönliche Bestzeiten verbessert.

 Treffen der Generationen: Air Streak von 1995 und Modell von 2005

Der erste Air Streak kam im Frühjahr 1995 auf den Markt. Im Gegensatz zu den damals typischen Wettkampfschuhen von Nike wie dem Air Mariah oder dem Niobe, die auf einem extrem gebogenen Spikeleisten gebaut waren und damit nur für eine kleine Gruppe von Läufern verwendbar waren, erinnerte der Air Streak von der Passform eher an einen normalen Trainingsschuh und war mit Air-Dämpfung und Duralon-Außensohle sehr komfortabel und auch als Wettkampfschuh für die Marathondistanz einsetzbar.

In den USA wurde er sofort ein Renner, in den vorderen Reihen der Starterfelder war sein intensives Grün schnell die vorherrschende Farbe. Zeitgleich erschien auch der Air Streak Light, eine minimalistische Variante des Streak, die vor allem für den japanischen Markt gedacht war.

In Deutschland waren die ersten Modelle des Air Streak nur selten zu finden. Nur wenige Händler hatten das Modell in ihr Sortiment aufgenommen, die meisten Schuhe die hierzulande zu sehen waren, wurden entweder von Läufern getragen, die von Nike gesponsert wurden oder waren Eigenimporte aus den USA.

Dennoch sorgte ausgerechnet eine deutsche Läuferin für den ersten großen Erfolg mit diesem Schuh. Die Berlinerin Uta Pippig, die 1994 den Boston Marathon in deutscher Rekordzeit gewonnen hatte, war Anfang 1995 von Adidas zu Nike gewechselt. Mit einem Prototyp, der bis auf wenige Modifikationen dem Serienmodell des Air Streak Light entsprach, konnte sie 1995 zum zweiten Mal in Folge den Traditionslauf an der amerikanischen Ostküste gewinnen. Ihr damaliger Siegerschuh war anschließend für einige Jahre im Niketown in Boston zu besichtigen.

1996 wurde der Südafrikaner Josia Thugwane bei den olympischen Spielen in Atlanta mit dem Air Streak Light Marathon-Olympiasieger, als er sich gegen den Südkoreaner Bong Ju Lee und den Kenianer Eric Wainaina behauptete, im Herbst des gleichen Jahres siegte der Italiener Stefano Baldini mit dem gleichen Modell bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften auf Mallorca.

Obwohl der erste Air Streak Ende 1996 aus dem Verkaufsprogramm genommen wurde, kam sein ganz großer Moment erst viel später. Im September 1998 lief der bis dahin relativ unbekannte Brasilianer Ronaldo da Costa in Berlin mit 2:06:05 Stunden einen neuen Marathon-Weltrekord. Er war damit der erste Marathonläufer, der die Distanz in einem Kilometerschnitt von unter drei Minuten lief.

 Air Streak (1995)
 
 Air Streak Light (1996)
1997 kam mit dem Air Streak 2 der Nachfolger des ersten Streak auf den Markt. Dem damaligen Trend zum Stabilschuh folgend wurde auch der Streak 2 deutlich stabiler als sein Vorgänger, wohl auch, um den Schuh für eine größere Käufergruppe zugänglich zu machen.

Allerdings fand dieses Modell bei den Eliteläufern nur wenig Zuspruch. Eine der wenigen Ausnahmen war der spätere Eurosport-Moderator Stephane Franke, der mit dem Streak 2 beim London Marathon 1997 seine persönliche Bestzeit lief.

Wesentlich beliebter bei den Topläufern war der ebenfalls neue Air Streak Light 2, der gegenüber seinem Vorgänger nur in der Optik verändert wurde, von der Charakteristik aber gleich blieb.

In den USA wurde der Streak 2 nicht angeboten, hier brachte Nike statt dessen den Zoom Streak auf den Markt. Er war in Passform und Abrollverhalten dem Original wesentlich ähnlicher, als der Streak 2 und knüpfte in den USA nahtlos an dessen Erfolg an. Beim Boston Marathon 1997 lief damit die Olympiasiegerin Fatuma Roba zum ersten ihrer drei Siege in Boston.

 Air Streak 2 (1997)
 Zoom Streak (1997)
1998 erhielt die Streak-Familie Zuwachs mit dem in Europa nicht angebotenen Streak Vengeance. Seinen ersten großen Marathon-Sieg konnte dieser Schuh schon verbuchen, bevor er überhaupt für den Normal-Läufer erhältlich war. Mit einem Muster-Paar von der Marathon-Messe lief der Kenianer John Kagwe beim New York City Marathon 1997 im strömenden Regen zum Sieg, obwohl er unterwegs gleich zweimal anhalten musste, weil ihm die Schnürsenkel aufgegangen waren. Ein Jahr später wiederholte er seinen Erfolg an gleicher Stelle mit dem gleichen Schuh, diesmal allerdings mit einem Doppelknoten und ohne Zwangspausen.

Über fast ein Jahrzehnt bis heute blieb die Kenianerin Tegla Loroupe dem 98'er Streak Vengeance treu und trug ihn bei ihren größten Erfolgen. 1998 lief sie damit in Rotterdam mit 2:20:47 Stunden einen neuen Marathon-Weltrekord, genauso wie in Berlin, wo sie ein Jahr später ihre eigene Rekordmarke noch einmal um vier Sekunden verbesserte. Auch bei ihrem Weltmeistertitel über die Halbmarathondistanz war sie mit dem neongelben Renner unterwegs. Selbst als die zierliche Kenianerin schon gar nicht mehr von Nike sondern von Mizuno gesponsert wurde, blieb sie ihrem Lieblingsmodell treu. Beim New York City Marathon 2007 lief sie diesen Schuh mit abgedeckten Logos.

Fast hätte es auch der Streak 3, der in Europa 1998 seinen Vorgänger nach nur einem Jahr ablöste, zum Weltrekordschuh gebracht. Beim Marathon in Rotterdam lief der Spanier Fabian Roncero damit lange Zeit auf Weltrekordkurs, doch auf den letzten Kilometern bremsten ihn Krämpfe. Zweimal musste er sogar anhalten um seine Beinmuskulatur zu dehnen. Er gewann zwar das Rennen zwar noch, den schon fast sicher geglaubten Weltrekord verfehlte er aber um wenige Sekunden.

Neu ins Sortiment kam 1998 der Streak Ekiden, der aufgrund seiner minimalistischen Bauweise seine eigentliche Zielgruppe in Japan hatte. In Deutschland tauchten von diesem Schuh nur wenige Exemplare auf. Zu einem Siegerschuh bei einem bedeutenden Marathon wurde er allerdings erst, als er schon längst wieder aus den Verkaufsregalen verschwunden war. Drei Jahre nach seinem Debüt, im April 2001 gewann der Marokkaner Abdelkader El Mouazziz damit den London Marathon.

Ebenfalls noch im Sortiment war damals der Air Streak Light 3.

 Air Streak Vengeance (1998)
 Air Streak 3 (1998)
 Air Streak Ekiden (1998)
1999 kam die zweite Generation des Air Streak Vengeance auf den Markt und dieses Modell wurde im Gegensatz zu seinem Vorgänger auch in Europa angeboten. Dennoch blieb dieser Schuh auf den Laufstrecken hierzulande ein eher seltener Anblick, ein Schicksal, das er mit seinem direkten Nachfolger, dem Streak Vengeance 3 aus dem Jahr 2000 teilte.

Der größte Marathonsieg mit diesem Schuh kam eher zufällig zustande. Beim Berlin Marathon 2001 sollte der Kenianer Joseph Ngolepus eigentlich nur als Tempomacher laufen, doch anstatt unterwegs auszusteigen, lief er die gesamte Distanz durch und überquerte schließlich als Sieger die Ziellinie. Es sollte für ihn der Auftakt zu einer beachtlichen Karriere sein, in deren Verlauf er sogar unter 2:08 blieb, doch einen weiteren Sieg bei einem ganz großen Marathon konnte er nicht mehr erreichen.

Anfang 2000 erschien der Streak Ekiden Extra. Zwischen- und Außensohle entsprachen dem ersten Streak Ekiden Modell, lediglich das Obermaterial war gegenüber dem Vorgänger geändert. Mit seinem auffälligen gelb-roten Design war der Schuh ein echter Blickfang und wer ihn bei einem Wettkampf sehen wollte, der brauchte am Streckenrand nie lange zu warten, denn viele schnelle Läufer trugen den Streak Ekiden Extra zu dieser Zeit. Durch seine schmale Bauweise kam er vor allem bei Läuferinnen gut an.

Uta Pippig lief damit ebenso wie die Kenianerin Joyce Chepchumba, die bei den olympischen Spielen in Sydney im Marathon die Bronzemedaille gewann.

 Air Streak Vengeance  3 (2000)
Es war nicht weiter verwunderlich, dass zahlreiche Siege mit dem Streak Ekiden Extra herausgelaufen wurden. Einer der Athleten, der damit erfolgreich war, war Abdelkader El Mouaziz, er siegte damit im November 2000 beim New York City Marathon. Für den Marokkaner war es wohl der absolute Lieblingsschuh, denn selbst fünf Jahre später war er an gleicher Stelle wieder mit diesem Schuh unterwegs.

Vor allem in Japan hatte dieser Schuh viele Fans, denn dort wurde er nicht nur als Wettkampfschuh, sondern auch als normaler Trainingsschuh getragen. Dort gab es ihn auch statt mit gelbem Obermaterial auch in weiß.

 Air Streak Ekiden Extra (2000)
Nur in Japan und Korea gab es den Air Streak Light Extra zu kaufen. Es war ein absolut minimalistischer Schuh, der speziell auf die Bedürftnisse der kleinen und leichtgewichtigen Läufer in Südostasien zugeschnitten war. Er kam ohne Stabilitätselemente aus, war dafür aber extrem leicht. Trotzdem wurde er von den japanischen Läufern nicht nur bei kürzeren Rennen, sondern auch auf der Marathondistanz eingesetzt.
 Air Streak Light Extra (2000)
2001 kamen drei neue Streak-Modelle heraus. Auch für die Läufer in Europa und in den USA wurde nun ein extrem leichter Racer angeboten. Der Air Streak Vapor brachte gerade einmal 166 Gramm auf die Waage. Mit seiner schmalen Passform und dynamischen aber nicht zu harten Zoom-Air-Dämpfung eroberte er sich schnell die ersten Startreihen bei vielen Straßenläufen. Einer der bedeutensten Erfolge mit diesem Schu war der Halbmarathon-Europarekord von Fabian Roncero in Berlin 2001.

Während er in Europa Ende 2002 aus dem Sortiment genommen wurde, blieb er in den USA in silber-blau weiter im Programm. 2004 feierte er in dieser Farbvariante sein Comeback in Europa.

 Air Streak Vapor (2001)
Seine vierte und letzte Evolutionsstufe erlebte der Air Streak Vengeance IV. Außen- und Zwischensohle blieben gegenüber dem Vorgängermodell unverändert. Neu war das Obermaterial mit dem agressiven Design. Im Gegensatz zum Streak Vapor war dieser Schuh eher breit geschnitten und erfreute sich vor allem bei vielen kenianischen Läufern großer Beliebtheit. Noch lange nach Produktionseinstellung waren viele Kenianer damit bei Straßenläufen zu sehen, wobei viel von ihnen die im Handel nur sehr selten zu findende blau-rote Farbvariante liefen.
 Air Streak Vengeance IV (2001)
Als die Japanerin Naoko Takahashi im September 2001 in Berlin mit 2:19:46 h einen neuen Marathon-Weltrekord lief, war sie die erste Frau seit 1983, die bei ihrem Weltrekord keine Nike-Schuhe trug. Doch schon eine Woche später war die Olympiasiegerin von 2000, die als erste Läuferin unter der Schallmauer von 2:20 h blieb, ihren Weltrekord wieder los. Die Kenianerin Catherine Ndereba, die im gleichen Jahr auch schon den Boston Marathon gewonnen hatte, lief in Chicago mit 2:18:47 h noch einmal fast eine Minute schneller als Takahashi. Bis heute ist Catherine Ndereba die zweitschnellste Läuferin aller Zeiten, nur Paula Radcliffe lief danach noch zweimal schneller. Bei ihrem Rekordrennen durch "Windy City" war Ndereba mit dem Air Streak Ekiden 4 unterwegs und sorgte nach Ronaldo da Costa 1998 für den zweiten Marathon-Weltrekord mit einem Air Streak-Modell. 2003 wurde Ndereba in Paris Marathon-Weltmeisterin, ein Jahr später gewann sie beim olympischen Marathon in Athen mit dem Streak Ekiden 4 die Silbermedaille. Noch bis heute ist Ndereba mit diesem Schuh unterwegs, zuletzt noch beim New York Marathon 2007, bei dem sie den fünften Platz belegte.

Auf den Laufstrecken in Europa und den USA blieb dieses Modell ansonsten ein sehr seltener Anblick, denn verkauft wurde der Streak Ekiden 4 nur in Südostasien. Auch von den von Nike gesponserten Elite-Athleten liefen nur wenige mit diesem Modell, die meisten bevorzugten das Vorgängermodell Ekiden Extra oder den Air Streak Vapor

 

 
 Air Streak Ekiden 4 (2001)
Ein echter Volltreffer war der Air Streak von 2002. Mit seiner leuchtend grünen Farbe erinnerte er stark an den ersten Air Streak aus dem Jahr 1995. Er war nicht so extrem auf Leichtbau getrimmt wie die Modelle aus den letzten beiden Jahren und sprach so nicht nur die Top-Athleten, sondern auch die ambitionierten Freizeit-Läufer an.

Es dauerte nicht lange, bis die ersten Siege mit diesem Schuh herausgelaufen wurden. Der Kenianer Rodgers Rop gewann damit den Boston Marathon 2002 und lief nur wenige Wochen später in Berlin einen neuen Weltrekord über 25 km.

Beim Paris-Marathon 2002 siegte der Franzose Benoit Zwierzchiewski, ein Jahr später egalisierte er an gleicher Stelle den Europarekord des Portugiesen Antonio Pinto.

Seine größte Beliebtheit hatte der Air Streak in Japan, wo er unter dem Namen Air Katana angeboten wurde. Während er hierzulande nur in Grün angeboten wurde, gab es ihn dort in vielen verschiedenen Farben und sogar in drei unterschiedlichen Weiten.

Ab 2004 wurde er mit überarbeitetem Obermaterial in Japan unter dem Namen Katana S angeboten.

 Air Streak (2002)
Hauptsächlich für den japanischen Markt war der Streak Ventulus konzipiert, in Europa war er nur selten zu sehen. Er basierte auf dem Spike Zoom Ventulus und war mit seiner extrem minimalistischen Bauweise auf kurze Straßenlauf-Distanzen ausgelegt.
 Air Streak Ventulus (2002)
Die dritte Neuerung in 2002 war der Air Streak Ekiden 5. Mit seinem silbergrauen Obermaterial sah er im Gegensatz zu seinen Vorgängern ziemlich unscheinbar aus, aber er war an einigen spektakulären Erfolgen beteiligt.

Schon bevor der Schuh überhaupt zu kaufen war, siegte Paula Radcliffe damit im Oktober 2001 bei den Halbmarathon-Weltmeisterschaften in Bristol. Auch bei ihrem Marathon-Debüt in London im April 2002 trug sie den Streak Ekiden 5. Sie siegte überlegen und kam bis auf wenige Sekunden an den Weltrekord von Catherine Ndereba heran.
Obwohl es 2004 mit dem Streak Spectum Plus schon einen Nachfolger gab, wurden in diesem Jahr noch viele Erfolge mit dem Streak Ekiden 5 herausgelaufen.

Einen Weltrekord mit diesem Schuh schaffte der Kenianer Paul Kosgei bei den 25 km von Berlin, als er die zwei Jahre zuvor an gleicher Stelle gelaufene Bestmarke von Rodgers Rop deutlich unterbot. Hendrick Ramaala gewann damit den New York City Marathon, Robert Cheboror war in Amsterdam erfolgreich.

Auch der Brasilianer Vanderlei de Lima trug den Streak Ekiden 5, als er 2004 in Athen beim olympischen Marathon in Führung liegend von einem Zuschauer angegriffen wurde. Am Ende gewann er noch die Bronzemedaille.

 Air Streak Ekiden 5 (2002)
Der Streak Spectum Plus war die direkte Weiterentwicklung des Streak Ekiden 5. Zwischen- und Außensohle waren identisch, lediglich das Obermaterial war in der Passform verbessert worden, außerdem war der Schuh mit dem grellen Flammendesign deutlich auffälliger als sein Vorgänger.

Und wieder war es Paula Radcliffe, die damit große Erfolge herauslief. Im Oktober 2002 verbesserte sie in Chicago den Marathon-Weltrekord auf 2:17:18 h, eine Marke, die sie im April 2003 in London nochmals auf die aktuelle Bestmarke von 2:15:25 h steigerte, nachdem sie zwischenzeitlich in San Juan (Puerto Rico) auch einen neuen Weltrekord über 10 km gelaufen war.

Auch beim olympischen Marathon in Athen waren Läufer mit dem Streak Spectum ganz weit vorne platziert. Meb Keflezhigi (USA) gewann Silber, Jon Brown (GB) kam auf den vierten Platz.

Während der Streak Spectrum in Japan und in den USA schon 2003 zu kaufen war, mussten sich die deutschen Läufer bis Anfang 2004 gedulden, bis er auch hierzulande in die Läden kam.

 Air Streak Spectrum Plus (2003)
 
Als im September 2003 der Kenianer Paul Tergat beim Berlin Marathon mit 2:04:55 Stunden einen neuen Weltrekord lief, da trug er den Air Katana 2, einen Schuh, der im wesentlichen dem neuen Air Streak 2 entsprach, der im Spätherbst 2003 auf den Markt kam. Im Gegensatz zum Air Katana 2, der nur in Japan angeboten wurde, verfügte der Air Streak 2 eine leichte Pronationsstütze, ansonsten unterschieden sich die beiden nur in der Farbe.
 Air Streak 2 (2003)
Neben dem Air Streak 2 wurde ab Anfang 2004 der Air Streak Spectrum Plus auch in Europa angeboten, während er gleichzeitig in Japan schon wieder aus dem Sortiment genommen wurde.

Ein Comeback in den europäischen Verkaufsregalen feierte der Streak Vapor, der ab 2003 nur noch in den USA angeboten wurde.

Ganz neu war der Air Zoom Streak Racer, mit dem die Chinesin Yungjie Sun im Herbst 2004 Halbmarathon-Weltmeisterin wurde.

 Air Zoom Streak Racer (2004)
Im Herbst 2004 kam in den USA mit dem Zoom Streak XC ein leichter und minimalistischer, vor allem aber preiswerter Rennschuh ins Sortiment, der in Japan als Zoom Streak Eldoret verkauft wurde. In Europa wurde er zunächst nicht angeboten, erst die zweite Farbvariante mit schwarzem statt rotem Streifen über dem Mittelfußbereich war auch hierzulande erhältlich. Und genau in dieser Farbvariante wurde er zum Weltrekordschuh, in dem der Kenianer Leonard Komon im Herbst 2010 die Bestmarken über 10 und 15 km verbesserte. 
 Zoom Streak XC (2004)
In Japan löste der Air Zoom Katana 3 den Katana 2 ab, während der nahezu baugleiche Air Streak 2 in Europa keinen direkten Nachfolger mehr hatte. Allerdings gab es die Möglichkeit, über Nike ID auch in Europa den Katana 3 zu bestellen und hatte dabei sogar die Möglichkeit, ihn in seinen Wunschfarben zu konfigurieren. Neu für 2005 war der Air Katana S2, in neuer Farbe kam der Zoom Katana Racer, die japanische Version des Zoom Streak Racer.
 Air Zoom Katana 3 (2005)