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Statistik

Die Entwicklung des Marathon-Weltrekordes - Männer

Name Land Zeit Lauf Schuhmarke
Kipsang, Wilson KEN 2:03:23 2013 Berlin Adidas
Makau, Patrick KEN 2:03:38 2011 Berlin Adidas
Gebrselassie, Haile ETH 2:03:59 2008 Berlin Adidas
Gebrselassie, Haile ETH 2:04:26 2007 Berlin Adidas
Tergat, Paul KEN 2:04:55 2003 Berlin Nike
Khannouchi, Khalid USA 2:05:38 2002 London New Balance
Khannouchi, Khalid MAR 2:05:42 1999 Chicago New Balance
da Costa, Ronaldo BRA 2:06:05 1998 Berlin Nike
Dinsamo, Belayneh ETH 2:06:50 1988 Rotterdam Adidas
Lopes, Carlos POR 2:07:12 1985 Rotterdam Nike
Jones, Steve GBR 2:08:05 1984 Chicago Reebok
de Castella, Rob AUS 2:08:18 1981 Fukuoka Adidas
Clayton, Derek AUS 2:08:34 1969 Antwerpen
Clayton, Derek AUS 2:09:36 1967 Fukuoka
Shigematsu, Morio JPN 2:12:00 1965 Cheswick
Bikila, Abebe ETH 2:12:11 1964 Tokyo
Heatley, Basil GBR 2:13:55 1964 Cheswick
Edelen, Leonard USA 2:14:28 1963 Cheswick
Terasawa, Toru JPN 2:15:15 1963 Beppu
Bikila, Abebe ETH 2:15:16 1960 Rom
Popov, Sergey URS 2:15:17 1958 Stockholm
Peters, Jim GBR 2:17:39 1954 Cheswick
Peters, Jim GBR 2:18:34 1953 Turku
Peters, Jim GBR 2:18:40 1953 Cheswick
Peters, Jim GBR 2:20:42 1952 Cheswick
Bok Suh, Yun KOR 2:25:39 1947 Boston
Son, Kitei JPN 2:26:42 1935 Tokyo
Ikenaka, Yashuo JPN 2:26:44 1935 Tokyo
Suzuki, Fushashige JPN 2:27:49 1935 Tokyo
Michelson, Albert USA 2:29:01 1925 PortChester
Kolehmainen, Hannes FIN 2:32:35 1920 Antwerpen
Ahlgren, Alexis SWE 2:36:06 1913 London
Green, Harry GBR 2:38:16 1913 London
Johansson, Thure SWE 2:40:34 1909 Stockholm
Barett, Fred GBR 2:42:31 1909 London
Raines, Albert USA 2:46:04 1909 NewYork
Clark, James USA 2:46:52 1909 NewYork
Fowler, Robert USA 2:52:45 1909 NewYork
Hayes, John USA 2:55:19 1908 London
 

Die Internationale Leichtathletik-Föderation, International Association of Athletics Federations (IAAF), führt als Dachverband aller nationalen Sportverbände für Leichtathletik die Listen aller offiziellen Leichtathletik-Weltrekorde. Bei Straßenläufen wie dem Marathonlauf werden Weltrekordlisten erst seit dem 1. Januar 2004 geführt, nachdem man beim 44. IAAF-Kongress 2003 spezielle Kriterien für dessen Anerkennung festgelegt hatte. Dies war erforderlich, da bestimmte Laufstrecken aufgrund von Naturgegebenheiten schnelle Zeiten begünstigten. Die wichtigsten Regeln der IAAF hierzu besagen:

Bei einer Trennung von Start und Ziel soll die Entfernung zwischen beiden Punkten auf einer theoretischen direkten Verbindungslinie gemessen nicht mehr als 50 % der Streckendistanz betragen (IAAF Regel 260.28.b). Bei einem Marathonlauf wären dies 21 km. Die Regel soll verhindern, dass überwiegend in eine Richtung gelaufen wird, was möglicherweise einen Nutzen durch Windunterstützung (Rückenwind) und durch Streckenabschnitte mit leichtem Gefälle hätte bedeuten können.

Zwischen Start und Ziel soll die Höhe nicht mehr als 0,1 % (1 m pro km) der Streckendistanz abnehmen (IAAF Regel 260.28.c). Bei einem Marathonlauf wären dies 42 m. Die Regel soll verhindern, dass die Strecke insgesamt ein Gefälle aufweist, was möglicherweise die Laufgeschwindigkeit hätte erhöhen können.

Der erste offizielle Weltrekord wurde von Paul Tergat bereits im Jahr 2003 gelaufen und erhielt rückwirkende Anerkennung von der IAAF, da der Kongress mit den Beschlüssen zu den Weltrekordkriterien einen Monat vor Tergats Lauf abgehalten wurde.

In der Zeit vor der Regulierung durch die IAAF wurden die schnellsten Laufzeiten mit den Begriffen Weltbestleistung oder Weltbestzeit umschrieben. Für diese Zeiten gab es unterschiedliche Listen. Die wichtigsten Listen veröffentlichte die IAAF und die Vereinigung der Straßenlauf-Statistiker, Association of Road Running Statisticians (ARRS). Mit Ausnahme der von Khalid Khannouchi im Jahr 2002 gelaufenen Zeit beim London-Marathon haben und hatten alle diese Zeiten jedoch keinen offiziellen Charakter.

Bei den von der IAAF und von der ARRS als Weltbestleistungen veröffentlichten Zeiten ist auffällig, dass diese teilweise bei Läufen erzielt wurden, deren Laufstrecken für eine heutige Anerkennung als Bestleistung bzw. Rekord nicht mehr den Regularien der IAAF entsprechen. Im Gegensatz dazu haben IAAF und ARRS einstweilen erzielte Bestzeiten, die auf regulären Strecken gelaufen wurden, aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen nicht in ihre Listen aufgenommen. In der obigen Liste sind die Leistungen aufgeführt, die zur jeweiligen Zeit als Bestleistungen galten. Deshalb wird z.B. die Zeit von Derek Clayton aus Antwerpen 1969 als Rekord geführt, obwohl die Strecke damals vermutlich zu kurz war, dies aber nie offiziell bestätigt wurde. Im Gegensatz dazu wird die Zeit von Alberto Salazar aus New York 1981 nicht aufgeführt, da diese Zeit schon damals aufgrund der zu kurzen Strecke nicht als Rekord annerkannt wurde.