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Statistik

Die Entwicklung des Marathon-Weltrekordes - Frauen

Name Land Zeit Lauf Schuhmarke
Radcliffe, Paula GBR 2:15:25 2003 London Nike
Radcliffe, Paula GBR 2:17:18 2002 Chicago Nike
Ndereba, Catherina KEN 2:18:47 2001 Chicago Nike
Takahashi, Naoko JPN 2:19:46 2001 Berlin Asics
Loroupe, Tegla KEN 2:20:43 1999 Berlin Nike
Loroupe, Tegla KEN 2:20:47 1998 Rotterdam Nike
Kristiansen, Ingrid NOR 2:21:06 1985 London Nike
Benoit, Joan USA 2:22:43 1983 Boston Nike
Waitz, Grete NOR 2:25:28 1983 London Adidas
Waitz, Grete NOR 2:25:41 1980 New York Adidas
Waitz, Grete NOR 2:27:32 1979 New York Adidas
Waitz, Grete NOR 2:32:29 1978 New York Adidas
Vahlensieck, Christa FRG 2:34:47 1977 Berlin
Langlacé, Chantal FRA 2:35:15 1977 Oyarzun
Hansen, Jacqueline USA 2:38:19 1975 Eugene
Vahlensieck, Christa FRG 2:40:15 1975 Dülmen
Winter, Liane FRG 2:42:42 1975 Boston
Hansen, Jacqueline USA 2:43:54 1974 Culver City
Langlacé, Chantal FRA 2:46:24 1974 Neuf Brisach
Gorman, Michiko USA 2:46:36 1973 Culver City
Bridges, Cheryl USA 2:49:40 1971 Culver City
Bonner, Elizabeth USA 2:55:22 1971 New York
Mae Berman, Sara USA 3:00:35 1971 Brockton
Bonner, Elizabeth USA 3:01:42 1971 Philadelphia
Walker, Caroline USA 3:02:53 1970 Seaside
Pede-Erdkamp, Anni FRG 3:07:26 1967 Waldniel
Wilton, Maureen CAN 3:15:22 1967 Toronto
Sampson, Mildred NZL 3:19:33 1964 Auckland
Greig, Dale GBR 3:27:45 1964 Ryde
Lepper, Merry USA 3:37:07 1963 Culver City
Piercy, Violet GBR 3:40:22 1926 Chiswick
 

Die Internationale Leichtathletik-Föderation, International Association of Athletics Federations (IAAF), führt als Dachverband aller nationalen Sportverbände für Leichtathletik die Listen aller offiziellen Leichtathletik-Weltrekorde. Bei Straßenläufen wie dem Marathonlauf werden Weltrekordlisten erst seit dem 1. Januar 2004 geführt, nachdem man beim 44. IAAF-Kongress 2003 spezielle Kriterien für dessen Anerkennung festgelegt hatte. Dies war erforderlich, da bestimmte Laufstrecken aufgrund von Naturgegebenheiten schnelle Zeiten begünstigten. Die wichtigsten Regeln der IAAF hierzu besagen:

Bei einer Trennung von Start und Ziel soll die Entfernung zwischen beiden Punkten auf einer theoretischen direkten Verbindungslinie gemessen nicht mehr als 50 % der Streckendistanz betragen (IAAF Regel 260.28.b). Bei einem Marathonlauf wären dies 21 km. Die Regel soll verhindern, dass überwiegend in eine Richtung gelaufen wird, was möglicherweise einen Nutzen durch Windunterstützung (Rückenwind) und durch Streckenabschnitte mit leichtem Gefälle hätte bedeuten können.

Zwischen Start und Ziel soll die Höhe nicht mehr als 0,1 % (1 m pro km) der Streckendistanz abnehmen (IAAF Regel 260.28.c). Bei einem Marathonlauf wären dies 42 m. Die Regel soll verhindern, dass die Strecke insgesamt ein Gefälle aufweist, was möglicherweise die Laufgeschwindigkeit hätte erhöhen können.

In der Zeit vor der Regulierung durch die IAAF wurden die schnellsten Laufzeiten mit den Begriffen Weltbestleistung oder Weltbestzeit umschrieben. Für diese Zeiten gab es unterschiedliche Listen. Die wichtigsten Listen veröffentlichte die IAAF und die Vereinigung der Straßenlauf-Statistiker, Association of Road Running Statisticians (ARRS). Mit Ausnahme der von Khalid Khannouchi im Jahr 2002 gelaufenen Zeit beim London-Marathon haben und hatten alle diese Zeiten jedoch keinen offiziellen Charakter.

Bei den von der IAAF und von der ARRS als Weltbestleistungen veröffentlichten Zeiten ist auffällig, dass diese teilweise bei Läufen erzielt wurden, deren Laufstrecken für eine heutige Anerkennung als Bestleistung bzw. Rekord nicht mehr den Regularien der IAAF entsprechen. Im Gegensatz dazu haben IAAF und ARRS einstweilen erzielte Bestzeiten, die auf regulären Strecken gelaufen wurden, aus nicht mehr nachvollziehbaren Gründen nicht in ihre Listen aufgenommen. In der obigen Liste sind die Leistungen aufgeführt, die zur jeweiligen Zeit als Bestleistungen galten. Deshalb werden z.B. die Zeiten von Joan Benoit und Liane Winter aus Boston als Rekord geführt, obwohl die heutzutage dort gelaufenen Zeiten aufgrund des zu großen Abstandes zwischen Start und Ziel sowie des zu großen Gefälles nicht mehr berücksichtigt werden.